Die Ernährung der Zukunft

 

So is(s)t Deutschland 2030

Nichts bewegt uns mehr wie die Zukunft. Wie werden wir leben, wohnen und arbeiten? Manchmal machen uns Zukunftsszenarien Angst, meistens aber Hoffnung auf eine bessere Welt. Wie i(s)st Deutschland 2030? Dieser Frage ist TNS Infratest im Auftrag des Nestlé-Zukunftsforums nachgegangen. Und zwar einmal ganz anders. Wir haben fünf Zukunftsszenarien für die Ernährung der Zukunft gemeinsam mit Experten und Verbrauchern entwickelt. Neben handfesten Prognosen zu unserer Gesellschaft im Jahr 2030 (Demografie, Alters- und Gesundheitsstand) haben wir in Workshops mit Architekten, Medizinern, Soziologen, Trendforschern und Experten für Technologie, Arbeit und Mobilität gesprochen. Wie leben, arbeiten, wohnen wir 2030? Wie stark beschleunigt sich der technologische Wandel? Mit welchen Konsequenzen? Allein diese Experten-Workshops haben uns viele Informationen für ein Bild unserer Welt von morgen gegeben.

Darauf aufbauend haben wir mit uns gemeinsam mit Konsumenten – auch im Workshop-Format – die Frage gestellt: Wenn wir 2030 so leben, arbeiten und wohnen, welchen Einfluss hat dann diese Entwicklung auf unsere Ernährung? Welches Bild über Ernährung und Essen prägt dann unsere Gesellschaft? Wie kaufen wir ein? Wie und wo essen wir? Und was ändert sich konkret? Aus diesen Workshops haben sich fünf mögliche Zukunfts-Szenarien für unsere Ernährung herauskristallisiert. Diese haben wir im Rahmen einer repräsentativen Befragung unter über 1.000 Konsumenten auf ihre Tauglichkeit hin überprüft. Welches Szenario ist besonders attraktiv? Welches Szenario wird von wem abgelehnt? Welche Ängste und Sorgen gibt es? Was bzw. welche Entwicklungen und Innovationen sind mögliche Treiber der Zukunft?

 

Spannende Fragen und noch spannendere Antworten liefert die am 16. April 2015 vorgestellte Zukunftsstudie – Wie is(s)t Deutschland 2030?

Was haben wir gelernt? Erstens: Die Deutschen schauen positiv in die Zukunft. Es wird mehr Möglichkeiten geben, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, es wird neue Produkte und Innovationen geben, für die die Deutschen offen sind - mit 80 Prozent sogar deutlich mehr als erwartet. Zweitens: Die Ergebnisse der Studie belegen auch, dass die Deutschen offen sind für eine neue Debatte. Bio und Nachhaltigkeit sind bereits heute in der Mitte der Gesellschaft und flächendeckend angekommen. Bio ist aber nicht weiter skalierbar. Die landwirtschaftlichen Flächen – auch in Deutschland – sind limitiert. Das weiß auch der Konsument. Entsprechend offen ist er innerhalb des getesteten Szenarios „Ressourcenschonende Ernährung in einer werteorientierten Gesellschaft“ für alternative Wege der Nahrungsmittelproduktion. Drittens: Ernährung wird noch stärker zum Spiegel eines sich immer weiter individualisierenden Lebensstils. Alles ist möglich – bis hin zur personalisierten Ernährung, die meinen individuellen Bedürfnissen und genetischen Prägung an Ernährung innerhalb einer zunehmend „leistungsorientierten Gesellschaft“ gerecht wird. Damit wird Ernährung und Essen aufgewertet – eine gute Botschaft für Industrie und Handel, aber letztlich auch für uns alle und eine bessere Welt!

Zur Studie So is(s)t Deutschland 2030

 
 

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