Presseinformation

 

06.05.2002  -  München

NFO Infratest legt erste Typologie von Finanzentscheidern vor

Der typische Finanzentscheider in deutschen Unternehmen ist der „Zufriedene Global Player“ / In Großbritannien dominiert der „Distanzierte Monobanker“ / Große Chancen für deutsche Banken im europäischen Ausland

München, 6. Mai 2002 – Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen NFO Infratest (München) hat die erste Typologie der Finanzentscheider in europäischen Unternehmen vorgelegt. Im Auftrag mehrerer großer deutscher Kreditinstitute hat NFO Infratest die Charaktere von über 1.300 hochrangigen Finanzentscheidern in Deutschland sowie in vier weiteren Ländern Europas untersucht und eine Typologie erarbeitet. Dabei konnte NFO Infratest sechs unterschiedliche Charaktere identifizieren und einzelnen Ländern zuordnen.

So ist der typische Finanzmanager in Deutschland mit 26 Prozent der „Zufriedene Global Player“ in den Führungsetagen mittlerer und großer Unternehmen. Dieser Typ ist der ideale Kunde für internationale Großbanken: Er produziert hohe Umsätze im Auslandsgeschäft, nutzt eine Vielzahl von Bankprodukten und stellt hohe Anforderungen an die Kreditinstitute, mit deren Leistungen er meist sehr zufrieden ist. Mit einem Anteil von 19 Prozent folgt der Typ des „Pessimistischen Ratsuchers“: Dieser fällt durch seine ausgeprägt  negative Einschätzung seiner kurzfristigen Umsatzprognosen und seine vertrauensvolle Einstellung gegenüber Banken auf. Er wünscht intensive Beratung und ist zur Offenlegung seiner Bücher bereit.

In Großbritannien dominiert dagegen ein ganz anderer Typ: 50 Prozent der dort befragten Entscheider bezeichnen die Finanzexperten von NFO Infratest als „Distanzierte Monobanker“. Diese wickeln 81 Prozent ihres Geschäftsvolumens mit ihrer wichtigsten Hausbank ab (Durchschnitt in Europa: 66 Prozent). Ihre Haltung gegenüber Kreditinstituten ist ausgesprochen distanziert: Sie wünschen grundsätzlich keine Beratung. Und zwei von fünf „Distanzierten Monobankern“ (41 Prozent) sind der Meinung, Banken seien alle gleich – europaweit sagen dies durchschnittlich nur 24 Prozent der Befragten.

In Frankreich überwiegen gleichermaßen mit jeweils 19 Prozent der Befragten der „Vertrauende Nachbar“ und der „Argwöhnische Nörgler“. Während der „Vertrauende Nachbar“ eine Bank in der Nähe braucht und an einer intensiven Beratung interessiert ist, stellt der „Argwöhnische Nörgler“ sehr hohe Anforderungen an seine Hausbanken, die er nur selten erfüllt sieht.

Der Entscheidertyp des „Argwöhnischen Nörglers“ findet sich auch in Italien (16 Prozent) und Spanien (19 Prozent). Es überwiegt jedoch der „Zufriedene Global Player“ (Italien 17 Prozent, Spanien 27 Prozent). Daneben kann in beiden Ländern der sechste Typ des Finanzmanagers identifiziert werden: Der „Enttäuschte Do-it-yourself-Banker“ (Italien 14 Prozent, Spanien 19 Prozent) weicht von allen anderen Entscheidern durch seine ernüchterte Einstellung gegenüber den Banken ab: Er bewertet die Leistungen seiner Kreditinstitute sehr negativ und bevorzugt die Abwicklung seiner Finanzgeschäfte ohne externe Unterstützung.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung von NFO Infratest: Die Chancen für einen Markteintritt von deutschen Banken im europäischen Ausland sind vielversprechend. So würden die meisten ausländischen Finanzentscheider als Auslands-Bankverbindung ein Kreditinstitut aus Deutschland wählen. Auf die Frage, welches Herkunftsland sie für eine potenzielle Auslandsbank bevorzugen würden, nannten der „Vertrauende Nachbar“ (Frankreich), der „Argwöhnische Nörgler“ (Frankreich, Italien, Spanien) sowie der „Distanzierte Monobanker“ (Großbritannien) mit 37 bzw. 36 Prozent mit Abstand am häufigsten Deutschland. Den großen deutschen Geldhäusern bieten sich damit sehr gute Möglichkeiten, Ihr Firmenkundengeschäft in den EU-Märkten deutlich auszuweiten.

Gerade vor dem Hintergrund des eingebrochenen inländischen Bankengeschäfts zeigen die Finanzforscher von NFO Infratest den bereits mehrheitlich international operierenden Kreditinstituten mit diesen Ergebnissen interessante Handlungsalternativen auf. Bei den von NFO Infratest befragten Personen handelt es sich sämtlich um hochrangige Manager in großen Unternehmen, die direkt für Finanzentscheidungen wie die Wahl der Bankverbindungen verantwortlich sind.

Grafiken zur Studie

Hintergrundinformationen:
Die Typologie der Finanzentscheider ist Teil des „1. European Mid Corporate Monitor (EMCM)“, den NFO Infratest in Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Frankreich, Italien, der Schweiz und Spanien durchgeführt hat. Dafür wurden mehr als 1.500 Finanzmanager aus Verarbeitendem Gewerbe, Handel und Dienstleistungen mit mehr als 20 Mio. Euro Jahresumsatz (in Griechenland 10 Mio. Euro) befragt. Die vorgestellte Typologie basiert auf mehr als 1.300 Interviews in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien.

Themen der Befragung waren europaweit einheitlich u.a. Bekanntheit, Nutzung und Image von Banken, die Einstellung zur Kooperation mit Auslandsbanken sowie E-Commerce und EU-Binnenhandel. Der nächste European Mid Corporate Monitor ist für Sommer 2002 geplant.

NFO Infratest (ehemals Infratest Burke) ist eine Tochtergesellschaft der NFO WorldGroup Inc. (Greenwich, CT./USA), mit 15.000 Mitarbeitern in 40 Ländern eines der führenden globalen Marktforschungsunternehmen, darunter NFO Infratest mit 33 Gesellschaften in 15 Ländern Europas. NFO WorldGroup ist Teil der Interpublic Group (New York), einer der größten Gesellschaften für Marketing-Kommunikation der Welt (NYSE: IPG).

Auskunft:
TNS Infratest
Martin Kögel
Landsberger Straße 338
80687 München
Tel. 089 / 56 00 - 1406
Fax 089 / 54 67 03 80
martin.koegel@tns-infratest.com

Zuständig:
TNS Infratest Finanzforschung GmbH
Henning Voss
Tel. 089 / 56 00 - 1853
Fax 089 / 56 00 - 1750
henning.voss@tns-infratest.com

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