Presseinformation

 

25.06.2007  -  Berlin / Bielefeld

Wissen schafft Sicherheit – Sicherer Surfen 2007

(N)ONLINER Atlas 2007: Onliner sehen verstärkt Eigenverantwortung beim Thema Sicherheit im Internet / Eltern setzen Kinderschutzvorkehrungen für PC und Internet nur in geringem Maße ein

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Bereits im vergangenen Jahr bestätigen die Ergebnisse des Sonderthemas „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“ im (N)ONLINER Atlas 2007 ein allgemein hohes Verantwortungsbewusstsein der deutschen Onliner für die Sicherheit des eigenen Computers. 51 Prozent (plus drei Prozentpunkte ggü. 2006) sehen in erster Linie den Nutzer selbst in der Verantwortung für seine Sicherheit im Internet. Gleichzeitig werden die Anbieter von Internetangeboten mit 49 Prozent (ebenfalls plus drei Prozentpunkte ggü. 2006) verstärkt für das Sicherheitsthema in die Pflicht genommen. Das hohe Maß an Eigenverantwortung führt gleichzeitig dazu, dass mit 56 Prozent ein deutlich größerer Prozentsatz (plus 6 Prozentpunkte ggü. 2006) der deutschen Onliner ein Update des Betriebssystems bereits dann durchführt, sobald dieses verfügbar ist. Ein Update innerhalb des typischen Aktualisierungsintervalls von einem Monat führen insgesamt 82 Prozent (plus 4 Prozentpunkte ggü. 2006) durch. Erneut zeigt sich, dass mit einer positiveren Selbsteinschätzung des eigenen Wissens über die Sicherheit im Internet ein höheres Maß an Selbstschutz korrespondiert. Der (N)ONLINER Atlas 2007, der von der Initiative D21 und TNS Infratest erhoben wird und heute in Berlin präsentiert wurde, hat mit Microsoft Deutschland als Sponsor die deutschen Onliner detailliert nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt.
 
„Unsere diesjährige IT-Sicherheitsstudie zeigt erneut ganz deutlich, dass der Privatnutzer sich aktiv um seine Sicherheit im Internet kümmert. Die Ergebnisse im (N)ONLINER Atlas belegen erneut: Je besser der private Internetnutzer über die Gefahren informiert ist, desto besser ist er vor ihnen geschützt“, so Achim Berg, General Manager Microsoft Deutschland GmbH.
 
Aktive Pflege des Betriebssystems
 
Internetnutzer, die ihr Betriebssystem gewissenhaft pflegen, zeigen auch bei der Betrachtung anderer sicherheitsrelevanter Verhaltensmerkmale ein entsprechendes Vorgehen: So kennen und nutzen diejenigen, die ihr Betriebssystem automatisch oder besonders häufig auf den neuesten Stand bringen, auch eher andere Sicherheitssysteme (wie z.B. Software zum Schutz vor Viren und anderer Schadsoftware, Firewall, Spam-Blocker etc.). Ferner aktualisieren diese Onliner ihre Schutz-Software häufiger und betreiben eher einen zusätzlichen Schutz durch den Einsatz von (nicht-trivialen) Passwörtern. Folgerichtig geht eine häufigere Aktualisierung des Betriebssystems auch mit einer verbesserten subjektiven Sicherheitseinschätzung bezüglich des Computers einher. Dabei hat die Art des Internetzugangs eine wesentliche Bedeutung. Mit einem schnelleren Zugang korrespondiert eine häufigere Aktualisierung des Betriebssystems. Während ein Drittel der Modem-Nutzer seltener als einmal im Monat oder nie ein Update des Betriebssystems durchführt, gilt dies für weniger als ein Viertel der ISDN-Nutzer und nur ein knappes Achtel der Surfer mit Breitbandanschluss.
 
Sicherheit im Internet: Kenntnis und Informationsquellen
 
83 Prozent der befragten Onliner sind der Auffassung, über den Themenkomplex „Sicherheit im Internet“ eher gut informiert zu sein. Hatte im vergangenen Jahr noch ein knappes Viertel von sich selbst gesagt, schlecht oder nur unzureichend informiert zu sein, so sind dies in der aktuellen Sicherheitsstudie nur noch 17 Prozent. Als Informationsquellen zum Thema Sicherheit dienen den Onlinern in erster Linie weiterhin persönliche Bekannte und Verwandte (38 Prozent), gefolgt von den medialen Quellen Zeitschriften und Computermagazine (38 Prozent) sowie Newslettern (36 Prozent). Diese drei meistgenannten Informationsquellen wurden von den Internetnutzern 2007 allerdings seltener genutzt als im Vorjahr. Das in diesem Jahr erstmals abgefragte Sicherheitsbarometer „Deutschland sicher im Netz“ nutzen immerhin sechs Prozent der Befragten bereits mindestens einmal monatlich.
 
Schadensfall und Schadensbeseitigung
 
Viren oder andere Schadprogramme auf dem privaten PC hatten laut Umfrage knapp zwei Drittel (63 Prozent 2007 ggü. 65 Prozent in 2006) der Befragten. Internetnutzer, die sich breitbandig einwählen und das Medium intensiver nutzen, sind offenbar auch häufiger Opfer von Viren, Trojanern und Co.. So hatten bereits 67 Prozent der Surfer mit Breitbandanschluss schon einmal einen Virus oder eine andere Schadsoftware auf ihrem Computer, aber nur 59 Prozent der Onliner mit ISDN-Anschluss und nur 52 Prozent der Modem-Nutzer. Der durch Schadprogramme angerichtete Schaden wird von den Betroffenen selbst nur selten als „katastrophal“ eingestuft. Ungefähr ein Viertel der Internetnutzer, die bereits einen entsprechenden Schaden erlitten haben, stufen diesen als eher schwerwiegend ein, knapp drei Viertel dagegen als eher gering. Knapp ein Drittel der betroffenen Onliner gibt sogar an, der Schaden sei für sie „nicht spürbar“ gewesen.
 
Der zur Schadensbeseitigung erforderliche zeitliche Aufwand bleibt in der Regel überschaubar: Über 43 Prozent der Befragten sagen, dass sie keinen wahrnehmbaren zeitlichen Aufwand betrieben oder maximal bis zu einer Stunde gebraucht haben, um die entstandenen Probleme zu beheben. 13 Prozent gaben dagegen an, dass mindestens das zeitliche Äquivalent eines Arbeitstages (acht Stunden oder mehr) für eine Schadensbehebung aufgewendet werden musste. Durch einige wenige „Ausreißer“, bei denen der Schaden nur durch enormen zeitlichen Aufwand wieder auszumerzen war, liegt der Durchschnitt bei 4,8 Stunden.
 
Computernutzung durch Kinder und Schutzmaßnahmen für die jüngsten Surfer
 
Die Mehrheit (57 Prozent) der befragten Erwachsenen mit Kindern unter 14 Jahren im Haushalt gibt an, dass ihre Kinder Zugriff auf einen Computer haben. Allerdings nutzt nur eine Minderheit der Eltern dabei eine spezielle Software oder Einstellungen zu deren Schutz. Die recht geringe Verbreitung von Schutzmaßnahmen für die jüngsten Surfer ist offenbar darauf zurückzuführen, dass die meisten Eltern davon ausgehen, auch ohne explizite Schutzprogramme die Kontrolle über das Surfverhalten ihrer Kinder zu behalten. So geben 81 Prozent der Erwachsenen an, die Zeit zu beobachten, die ihre Kinder am Computer verbringen. Damit verbunden ist offenbar die Gewissheit, die Spiele zu kennen, mit denen sich die Kinder dabei online beschäftigen. Diejenigen Onliner, die sich beim Thema „Sicherheit im Internet“ selbst stärker verantwortlich sehen, nutzen etwas häufiger Schutzvorkehrungen für ihre Kinder oder reglementieren die Zeit, die ihre Kinder vor dem Computer verbringen dürfen.
 
Methodensteckbrief Sonderthema (N)ONLINER Atlas 2007 „Sicher Surfen: Wie schützen sich die Deutschen im Internet?“: Grundgesamtheit: Deutschsprachige Onlinenutzer in Privathaushalten in Deutschland im Alter ab 14 Jahren, die zu Hause einen Computer nutzen und zu Hause ins Internet gehen; Auswahl: TNS Onlinepanel; quotiert nach zentralen Merkmalen (Geschlecht, Alter, Bildung, Region, Zugangsart zum Internet); Stichprobe: 2.028 Interviews; Erhebung: Durchführung als Onlinebefragung (computergestütztes Webinterview CAWI) in der Zeit vom 30. März bis 14. April 2007
 
Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2007 können unter Angabe der Seitenzahl an nonliner-atlas@tns-infratest.com im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.
 
(N)ONLINER Atlas 2007
Der „(N)ONLINER Atlas 2007“ ist eine gemeinsame Untersuchung von Initiative D21 e.V. und TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG mit freundlicher Unterstützung von Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, Deutsche Telekom AG, CW Haarfeld (Wolters Kluwer Deutschland), Intel GmbH, Kompetenzzentrum Technik – Diversity - Chancengleichheit e.V. und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Im siebten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Die diesjährigen Sonderteile befassen sich mit den Themen: „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“ und „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“.

Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2007: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2007“ unter www.nonliner-atlas.de 

Initiative D21
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de 

TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com

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Projektleitung (N)ONLINER Atlas:
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TNS Infratest
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e  nonliner-atlas@tns-infratest.com

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