Presseinformation

 

26.03.2007  -  Berlin / London

Vier von zehn Arbeitnehmern in Europa empfinden ihre Arbeit als zu anstrengend und belastend

TNS Polling & Social Facts and Figures – EUROBAROMETER

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Eine beachtliche Minderheit der Arbeitnehmer in der EU klagt über eine Reihe von negativen Aspekten am Arbeitsplatz: 41 Prozent der Befragten sagen, ihr Job sei zu anstrengend und belastend. 21 Prozent der Befragten sind der Auffassung, unter gefährlichen oder ungesunden Bedingungen zu arbeiten und 14 Prozent glauben nicht, dass ihre Arbeit ihnen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf, Familie und Privatleben ermöglicht. Das sind die Ergebnisse der von TNS Opinion für die Europäische Kommission durchgeführten Special Eurobarometer-Umfrage.
 

 
Die Umfrage, an der im Dezember 2006 fast 26.800 Bürger in den 25 Mitgliedstaaten und damaligen Beitrittsländern Bulgarien und Rumänien teilnahmen, zeigt ebenfalls, dass der Stress auf der Arbeit ein Problem ist, dem Manager (45 Prozent) und Selbständige (44 Prozent) etwas häufiger ausgesetzt sind als andere Beschäftigte, während Arbeiter weitaus häufiger unter gefährlichen oder ungesunden Bedingungen tätig sind (29 Prozent). Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf, Familie und Privatleben wird von den Selbständigen und den Arbeitern ab 55 Jahren (beide 74 Prozent) häufiger bejaht. In dieser Hinsicht neigen Frauen eher dazu, glücklicher zu sein als Männer (71 Prozent gegenüber 67 Prozent). Diejenigen, die im Alter von 15 Jahren oder früher die Schule verlassen haben, bewerten ihre Arbeitsumgebung häufiger negativ als diejenigen, die länger zur Schule gingen.
 
Nach Ländern aufgeschlüsselt, wird die Meinung, dass die eigene Arbeit zu anstrengend und belastend ist, am häufigsten in Litauen (71 Prozent), Griechenland und Rumänien (beide 70 Prozent) und am wenigsten in den Niederlanden (24 Prozent) und in Finnland (25 Prozent) geäußert. Unter den skandinavischen Ländern gab mehr als die Hälfte der befragten Schweden an, dass ihre Arbeit zu anstrengend und belastend sei (54 Prozent). Verglichen mit 35 Prozent der Arbeiter in Dänemark ist das ein hoher Anteil.
 
Marita Carballo, Global Head von TNS Polling & Social führt hierzu aus: „Die Arbeit sollte ein Platz sein, an dem sich die Menschen wohl fühlen und an dem sie glücklich sind. Gegenwärtig müssen wir jedoch feststellen, dass 42 Prozent der Arbeiter in Europa ihre Arbeit als zu anstrengend und belastend empfinden. Das hat Auswirkungen auf die allgemeine Lebenszufriedenheit und wirft die Frage nach ihrer langfristigen Produktivität am Arbeitsplatz auf”.
 
Haftungsausschluss
Die Ergebnisse beruhen auf einer von TNS Opinion & Social in der Zeit vom 7. Juni bis 12. Juli 2006 durchgeführten Umfrage mit insgesamt 26.822 persönlichen Interviews in den 25 Mitgliedstaaten der EU, in den beiden Beitrittsländern (Bulgarien und Rumänien), den beiden Kandidatenländern (Kroatien und Türkei) und in der türkisch-zypriotischen Gemeinschaft. Alle in der oben stehenden Mitteilung besprochenen Daten basieren auf den Meinungen der befragten Personen. TNS steht nur für die Daten, die veröffentlicht wurden, und in dem Kontext, in dem wir sie präsentiert haben, sowie für unsere eigene Interpretation dieser Ergebnisse ein. Für davon abweichende Interpretationen können wir keine Verantwortung übernehmen.

Der Eurobarometer-Bericht 66 ist seit Dezember 2006 unter
http://europa.eu.int/comm/public_opinion/index_en.htm veröffentlicht.
 
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