Presseinformation

 

22.06.2006  -  München

Vertragswerkstätten im deutschen Werkstattmarkt: Nicht immer die erste Wahl

TNS Infratest Studie zeigt: Freie Werkstätten gewinnen an Akzeptanz / Instandsetzungsarbeiten werden vermehrt auch selbst durchgeführt

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Instandsetzungsarbeiten an ihrem Fahrzeug lassen 48 Prozent aller deutschen Autofahrer in der Regel von einer Vertragswerkstatt durchführen. Die übrigen Autofahrer entscheiden sich in diesem Fall hingegen eher für eine freie Werkstatt oder führen die Instandsetzungsarbeit am Fahrzeug selbst durch. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die freien Werkstätten damit an Akzeptanz hinzugewinnen. So nahm der Anteil derjenigen Autofahrer, die für Instandsetzungsarbeiten oder auch für Inspektion und Wartung eine freie Universal-Werkstatt vorziehen, jeweils um etwa drei Prozentpunkte zu. Für Wartungsarbeiten an seinem Fahrzeug gibt demnach mittlerweile rund jeder dritte Autofahrer der freien Universal-Werkstatt den Vorzug. Im gleichen Zeitraum hat die Akzeptanz der Vertragswerkstätten im Bereich Wartung/Inspektion von 60 Prozent auf 58 Prozent leicht abgenommen. Bei der tatsächlichen Zahl aller Werkstattbesuche der Bundesbürger konnten die freien Universal-Werkstätten ihren „Besuchsanteil“ immerhin um zwei Prozentpunkte steigern, während die Vertragswerkstätten einen Prozentpunkt verloren.
 
Zu diesen Ergebnissen kommt die europaweit durchgeführte Studie „Market Analysis Automotive Aftermarket (MAA)“ des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens TNS Infratest Automotive. Die Studie analysiert detailliert und kontinuierlich das Werkstatt- und Reparaturverhalten der Autofahrer in verschiedenen Ländern Europas.
 
Ungeachtet der vorliegenden Trends, so betonen die Experten von TNS Infratest, entfällt mit knapp 60 Prozent der größte Teil aller Werkstattbesuche in Deutschland immer noch auf die Vertragswerkstätten. Hier sind mittelfristig auch keine größeren Veränderungen zu erwarten. Faktoren wie z.B. die Zunahme an qualifizierten, d.h. system- bzw. konzeptgebundenen freien Werkstätten, oder auch das zunehmende Durchschnittsalter des Fahrzeugbestandes und die angespannte ökonomische Situation in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, sprechen für eine stetig zunehmende Akzeptanz der freien Universal-Werkstätten in der Bevölkerung. Umgekehrt gibt es aber auch Aspekte wie z.B. Qualitätsverbesserungen in der Fahrzeugproduktion oder die zunehmende „Komplexität der Fahrzeuge durch Elektronik“, die den zeitlich verzögerten Wechsel von der Vertragswerkstatt in die freie Werkstatt fördern.
 
Die Studie belegt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Fahrzeugalter und der Werkstattwahl der Fahrzeughalter: So entfallen in der Klasse der neueren Fahrzeuge, die maximal drei Jahre alt sind, 90 Prozent aller Werkstattbesuche auf Vertragswerkstätten. Sind die Fahrzeuge aber erst einmal acht Jahre oder/und älter, dann sinkt dieser Anteil bereits deutlich unter 50 Prozent. Dies betrifft immerhin beinahe die Hälfte aller in Deutschland zugelassenen Pkw.
Bei der Werkstattwahl sind für den Endkunden weitere Faktoren von Bedeutung. So bevorzugen beispielsweise rund drei Viertel der Halter schwedischer Fahrzeugfabrikate für die Wartung und Inspektion ihres Fahrzeugs die Vertragswerkstatt. Bei italienischen und spanischen Marken sinkt dieser Präferenzanteil auf 50 Prozent oder gar darunter. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge trägt hier nur bedingt zur Erklärung der Unterschiede bei, wohl aber die jährliche Fahrleistung oder auch Eigenschaften des Fahrzeughalters selbst, wie in diesem Fall z. B. ein höheres Durchschnittsalter und die etwas bessere ökonomische Situation.
 
Zur „Market Analysis Automotive Aftermarket“ (MAA)
Die MAA von TNS Infratest Automotive ist eine europaweite Marktstudie, die gemeinsam mit führenden Unternehmen der Zulieferindustrie im Jahr 2003 ins Leben gerufen worden ist. Die Studie wird kontinuierlich in Form von 3 Erhebungswellen pro Jahr durchgeführt. Im Rahmen von 15.000 computer-gestützten Telefoninterviews (CATI) pro Jahr und Land, werden Autofahrer ausführlich zu ihrem Werkstattverhalten befragt. Hauptzielsetzung der MAA ist es, kontinuierlich Basisdaten zu Struktur, Umfang und Entwicklungen relevanter Produktmärkte im Automotive Aftermarket zu erheben.
Die inhaltlichen Analyseschwerpunkte der MAA sind:

Zur Gewährleistung qualitativ hochwertiger Ergebnisse wurden in den betroffenen Ländern spezielle Autofahrerpanels aufgebaut, womit eine große Zahl an Interviews basierend auf konkreten Unterlagen der Befragungsteilnehmer (wie z. B. Werkstattrechnungen, Fahrzeugpapiere) geführt werden können.
 
 
Zu TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einer der führenden Marktforschungs- und Beratungsgesellschaften der Welt. Für die Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, Informationstechnik und Medien, Finanzforschung, Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest seit mehr als 50 Jahren „Beratung durch Forschung“ und damit den Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

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