Presseinformation

 

01.06.2006  -  Berlin / München

Stimmungslage der Deutschen deutlich verbessert

Für 41 Prozent der Deutschen stimmt die Richtung / Bundesbürger wähnen sich im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld

  Presseinformation als PDF

41 Prozent der Bundesbürger sagen, dass sich Deutschland allgemein betrachtet in die richtige Richtung bewegt. Im Juli des Vorjahres glaubten lediglich 29 Prozent, die Bundesrepublik sei auf einem guten Weg. 49 Prozent sind nach dem aktuellen TNS Infratest Trendletter „Wohin geht, wo steht Deutschland? Das Urteil der Bundesbürger“ eher skeptisch mit der gegenwärtigen Entwicklungsrichtung der Bundesrepublik. Auch wenn die Skepsis weiterhin überwiegt, so ist die Zahl der zuversichtlichen Stimmen binnen eines knappen Jahres deutlich gestiegen. Vor allem jüngere Bundesbürger sowie Bürger mit höherem Haushaltseinkommen verspüren ein gewachsenes Vertrauen. Nahezu jeder Zweite dieser Bevölkerungsgruppen (jeweils 46 Prozent) glaubt, das Land bewege sich in die insgesamt richtige Richtung.
 
Ein Land sieht sich im Mittelmaß: Nur 36 Prozent rechnen Deutschland zur technologischen Weltspitze
 
Die Notwendigkeit für einen Ruck durch Deutschland sehen auch seine Bürger. Mehrheitlich sehen die Bundesbürger Deutschland bei Themen wie Entwicklung neuer Technologien oder Sicherheit vor Verbrechen, Wohlstandsniveau oder soziale Gerechtigkeit, Gastfreundschaft oder Qualität der Ausländerintegration im internationalen Vergleich stets hinter den Besten. Allein beim Thema Umweltschutz glauben 58 Prozent, dass Deutschland zur Weltspitze gehört. Lediglich 36 Prozent der Deutschen sind der Auffassung, dass Deutschland zur technologischen Weltspitze gehört. Vor fünf Jahren waren es allerdings mit 25 Prozent noch weniger, die so urteilten. Trotz des wieder gewachsenen Selbstvertrauens bietet Deutschland für mehr als jeden Zweiten (52 Prozent) in der Technologieentwicklung nur Mittelmaß. Auch beim Thema innere Sicherheit hebt sich Deutschland für jeden zweiten Deutschen (53 Prozent) nicht von anderen Industriestaaten ab. 31 Prozent der Deutschen sagen, die Bundesrepublik sei eines der sichersten Länder der Welt. 46 Prozent halten Deutschland bei der sozialen Sicherheit für ein Durchschnittsland, 54 Prozent sind es beim erreichten Wohlstand.
 
Bei der Gastfreundlichkeit sehen zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) das Austragungsland der Fußball-WM im Ländervergleich weder positiv noch negativ
herausragen. Jeder Zweite (51 Prozent) wähnt Deutschland hinsichtlich der Qualität der Ausländerintegration auf dem Niveau der meisten anderen Länder. Nach Ansicht von immerhin jedem Fünften (21 Prozent) erreicht Deutschland hier jedoch nicht einmal den internationalen Klassenschnitt. In einem Bereich sieht die Mehrheit der Deutschen ihr Land sogar deutlich abgeschlagen: Bei der Kinder- und Familienfreundlichkeit zählt jeder Zweite (49 Prozent) Deutschland zu den Schlusslichtern.
 
Sozialreformen: 55 Prozent sind zur privaten Kostenbeteiligung für die eigene Altersvorsorge bereit
 
Um Deutschland im internationalen Standortwettbewerb konkurrenzfähiger zu machen und den Herausforderungen der demografischen Entwicklung besser entsprechen zu können, drängt die Politik seit längerem auf eine verstärkte private Beteiligung der Bürger an der Finanzierung der Sozialpolitik. Kosten von Alterssicherung und Gesundheit privat mit zu tragen ist zwar unter den Bundesbürgern nicht gerade populär, jedoch erreicht die grundsätzliche Bereitschaft dazu mittlerweile ein beachtliches Niveau. Die Akzeptanz fällt dabei bei der Alterssicherung größer aus als bei den Gesundheitskosten. Mehr als jeder zweite Bundesbürger (55 Prozent) ist prinzipiell bereit, in Zukunft mehr Geld aus der eigenen Tasche für die eigene Altersvorsorge zu bezahlen, 38 Prozent verneinen dies.
 
Bei der Gesundheit erklären sich 41 Prozent der Bundesbürger zu einer stärkeren privaten Kostenbeteiligung in der Zukunft bereit, 58 Prozent lehnen dies jedoch ab. Während bei der Altersvorsorge die Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus zu einer hohen prinzipiellen Vorsorgebereitschaft beitrug, haben die bisherigen Gesundheitsreformen die Akzeptanz weiterer Kostenübertragungen nicht erhöht. Aber das Akzeptanzniveau für eine stärkere private Kostenübernahme im Gesundheitswesen ist deutlich höher als noch Ende der 1990er Jahre. Damals bekundete nur jeder Dritte (33 Prozent), er wäre prinzipiell bereit, einen größeren Teil der Gesundheitskosten selbst zu tragen.
 
 
Hintergrundinformationen
Für die repräsentative Untersuchung hat TNS Infratest am 9. und 10. Mai 1.000 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. Die Befragung wurde als computergestützte Telefonerhebung (CATI) angelegt. Die Auswahl der Zielpersonen erfolgte als repräsentative Zufallsauswahl. Bei der Auswahl der Zielhaushalte kam das random-digit-dialing-Verfahren zur Anwendung, bei der Auswahl der Zielpersonen im Haushalt der so genannte Schwedenschlüssel. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine Verallgemeinerung der ermittelten Befunde auf die Gesamtheit aller Wahlberechtigten bei einer Fehlermarge von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkte.
Die Ergebnisse des Informationsdienstes zum Meinungsbild in Deutschland, „TNS Infratest Trendletter: „Wohin geht, wo steht Deutschland? Das Urteil der Bundesbürger“, Mai 2006, können im Internet unter www.tns-infratest.com inklusive Ergebnisgrafiken heruntergeladen werden.
 
 
TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einer der führenden Marktforschungs- und Beratungsgesellschaften der Welt. Für die Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, Informationstechnik und Medien, Finanzforschung, Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest seit mehr als 50 Jahren „Beratung durch Forschung“ und damit den Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.
Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com

why wifes cheat types of women who cheat my boyfriend cheated on me with my mom
why do husbands cheat reasons women cheat on their husbands the unfaithful husband
wife cheat story affair dating sites how to tell if wife has cheated
how do i know if my wife cheated online link
website read read
find an affair how to cheat on husband married woman looking to cheat
click when your husband cheats women who cheat on husband
facts about abortion abortion pill name abortion pill or surgical abortion


Kontakt und weitere Informationen:

Roberto Heinrich
Infratest dimap
Moosdorfstr. 7-9
12435 Berlin
t  030 / 533 22 - 153
e  roberto.heinrich@tns-infratest.com

 
 

PR Kontakt

Kontakt
Beatrice Richert

Public Relations
Social Media
+49 521 9257 659
Anfrage senden

Kontakt
Melanie Arens

Public Relations
Social Media
t+49 521 9257 681
Anfrage senden