Presseinformation

 

17.01.2006  -  London/Berlin

Vier von zehn Europäern befürchten Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage

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Die wirtschaftlichen Aussichten Europas sind düster - so lautet jedenfalls das Ergebnis einer neuen Eurobarometer-Umfrage, die von TNS Opinion & Social für die Europäische Kommission durchgeführt wurde. 40 Prozent der Befragten glauben, dass sich die Wirtschafts- und Beschäftigungslage ihres Landes in den kommenden zwölf Monaten verschlechtern wird. Dagegen erwarten lediglich 20 Prozent eine konjunkturelle Besserung.
 
Die Untersuchung, in deren Rahmen 30.000 Personen aus 25 Mitgliedstaaten der EU und den Kandidatenländern befragt wurden, macht deutlich, dass für die Befragten in den kommenden zwölf Monaten die Arbeitslosigkeit (40 Prozent) die größte Sorge darstellt, gefolgt von der Besorgnis über die allgemeine wirtschaftliche Lage des Landes (39 Prozent). 20 Prozent der Befragten gehen dabei davon aus, dass sich diese auch auf ihre persönliche finanzielle Situation auswirken wird.


Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage des eigenen Landes in den kommenden zwölf Monaten hat sich seit der vorherigen Eurobarometer-Umfrage vom Frühjahr 2005 nur unwesentlich geändert. Allerdings ist das Ausmaß der Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. In den 15 alten EU-Mitgliedstaaten reichte der Grad der Besorgnis von vier Prozent in Irland bis zu 43 Prozent in Deutschland.
 
Auf die Frage nach den zwei wichtigsten Problemen, mit denen das Land des Befragten heute konfrontiert ist, führt fast die Hälfte (44 Prozent) der Europäer die Arbeitslosigkeit an. Dieser Anteil steigt in den neuen Mitgliedstaaten signifikant an, wo sich nahezu sechs von zehn Bürgern (57 Prozent) entsprechend äußerten


Trotz dieser Ergebnisse ist die Zahl der EU-Bürger, die die Arbeitslosigkeit als eines ihrer größten Probleme bezeichnen, zum ersten Mal seit 2003 gesunken. Im August 2004 gaben noch 46 Prozent der Befragten an, dass ihnen die Arbeitslosigkeit die größten Sorgen bereiten würde. Dieser Wert stieg im Frühjahr 2005 auf 50 Prozent an.
 
Obwohl die Kriminalität das drittgrößte Problem für die Europäer darstellt, hat sich die Wahrnehmung der Befragten seit der letzten Umfrage signifikant verändert. Die größte Zunahme an Besorgnis findet sich in Großbritannien (41 Prozent/plus 10 Prozentpunkte), während in Österreich die größte Abnahme (14 Prozent/minus 10 Prozentpunkte) registriert wurde. Es überrascht nicht, dass nach dem Londoner Terrorangriff vom Juli 2005 in Großbritannien die stärkste Zunahme (20 Prozent) bei der Sorge um Terrorismus zu verzeichnen ist und nun einen Wert von 34 Prozent erreicht.
 
Marita Carballo, Global Head von TNS Polling & Social erläutert: "Die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage deuten an, dass die Menschen die wirtschaftlichen Aussichten pessimistisch bewerten. Viele erwarten auch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Umfrage vom Frühjahr 2004 ähnliche Erwartungen feststellte – und bisher ist die europäische Wirtschaft doch relativ stabil geblieben. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs mit China und Indien steht Europa auch 2006 ein schwieriges Jahr bevor. Es macht jedoch Mut, dass die Bürger Europas heute weniger als noch vor 12 Monaten um die Wirtschaft besorgt sind und es wird interessant sein zu beobachten, ob dieser Trend über das Ende des Jahres andauern wird."
 
Hinweis für Redakteure
Die Studie wurde zwischen dem 10. Oktober und 5. November 2005 durchgeführt. In den 25 EU Staaten, den beiden Beitrittsländern (Bulgarien und Rumänien), den beiden Kandidatenländern (Kroatien und Türkei) und in der nicht von der zypriotischen Regierung kontrollierten Nordzypern wurden insgesamt 30.348 Personen persönlich befragt.
 
Der Eurobarometer-Bericht 64 ist seit dem 20. Dezember 2005 unter http://europa.eu.int/comm/public_opinion/index_en.htm veröffentlicht.
 
Informationen zum TNS Polling & Social Facts and Figures - Eurobarometer stellt TNS zwei Mal monatlich zur Verfügung.
 
Informationen zu TNS
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Haftungsausschluss
Die Ergebnisse beruhen auf einer von TNS Opinion & Social von Oktober bis November 2005 durchgeführten Umfrage. Alle in der oben stehenden Mitteilung besprochenen Daten basieren auf den Meinungen der befragten Personen. TNS steht nur für die Daten, die veröffentlicht wurden, und in dem Kontext, in dem wir sie präsentiert haben, sowie für unsere eigene Interpretation dieser Ergebnisse ein. Für davon abweichende Interpretationen können wir keine Verantwortung übernehmen.

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e  richard.hilmer@tns-infratest.com

Marita Carballo
Global Head of TNS Polling & Social
t  +44 (0) 7739 856 902
e  marita.carballo@tns-global.com
 
 

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