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09.11.2005  -  München / Bielefeld

Versicherungsschutz für Kinder wichtig

TNS Infratest Studie stellt allerdings fest: Absicherung gegen Risiken hinkt dem Versicherungsbedarf hinterher

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In der Bundesrepublik verunglücken laut Bundes-arbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ jährlich rund 1,8 Millionen Kinder. Mehr als 570.000 dieser Unfälle ereignen sich im häuslichen oder Freizeitbereich. Die gesetzliche Unfallversicherung greift jedoch nur bei Unfällen, die sich im Kindergarten oder der Schule oder auf dem direkten Weg dorthin ereignen. Kinder, denen beim Spielen in der Freizeit etwas passiert, verfügen über keinen gesetzlichen Versicherungsschutz. Für etwaige Folgeschäden bis hin zur Schul- oder Berufsunfähigkeit müßten die Eltern schlimmstenfalls ein Leben lang aufkommen. Auf einen ausreichenden Versicherungsschutz der Kinder ist daher zu achten. Dass die Kleinen aber längst nicht ausreichend gegen Gefahrenfolgen abgesichert sind, zeigt die repräsentative Untersuchung „Versicherungsschutz von Kinder“ der Finanzforschung von TNS Infratest. Insgesamt wurden 1.161 Personen befragt, die minderjährige Kinder, Enkel bzw. Patenkinder haben oder Bezugspersonen von Kindern in der näheren Familie bzw. im Freundeskreis sind und diesen Kindern regelmäßig etwas schenken.
 
Nach den aktuell vorliegenden Ergebnissen verfügen 32 Prozent der Familien mit minderjährigen Kindern über keine speziellen Kinderversicherungen. 2002 waren dies noch 41 Prozent. Am häufigsten sind Kinder in Deutschland gegen Unfallfolgen abgesichert – sei es über eine eigene Unfallversicherung oder eine gemeinsame Familienunfallversicherung. In den neuen Bundesländern sorgen Eltern auf diese Weise häufiger vor als in den alten Bundesländern. Mit einer heutigen Verbreitung von 54 Prozent gegenüber 47 Prozent in 2002 ist bei der Unfallversicherung die größte Zunahme feststellbar. Dies ist vor allem auf die höhere Zahl an Familienunfallversicherungen zurückzuführen. Einen ähnlich hohen Zuwachs erfuhr die Kinderinvaliditätsversicherung auf mittlerweile 13 Prozent (2002: sieben Prozent), doch hat sie noch nicht den Stellenwert erreicht, der ihr aus Sicht der Bezugspersonen als zweitwichtigster Kinderversicherung zukommen würde. In jeder fünften Familie besteht weiterhin für Kinder eine Ausbildungsversicherung.
 
Nur fünf Prozent der Familien in Deutschland verfügen für ihre Kinder über eine private Rentenversicherung und lediglich zwei Prozent über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Insgesamt betrachtet sind die Kinder vielfach weniger abgesichert als es den Eltern, Großeltern oder anderen Bezugspersonen wichtig wäre. Dies unterstreicht der Blick auf die Hinderungsgründe: Nur 17 Prozent der Eltern meinen, dass ihre Kinder bereits ausreichend abgesichert sind.
Als Hinderungsgrund Nummer eins für einen ausreichenden Versicherungsschutz für die Kleinen werden – wie häufig – die fehlenden finanziellen Mittel angeführt. 22 Prozent der Eltern geben indessen an, sie hätten sich noch nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt und sechs Prozent sind die angebotenen Möglichkeiten zu kompliziert.
 
Bedarf erkannt: Kinderunfallversicherung und private Rentenplanung für die Kleinen
 
Die größte Gefahr für ihre Kinder sehen Eltern, Großeltern und andere Bezugspersonen in Unfällen. 42 Prozent ist die Absicherung mittels einer Kinderunfallversicherung äußerst wichtig oder sehr wichtig. Allerdings werden nachhaltige Behinderungen weitaus häufiger durch Krankheiten als durch Unfälle ausgelöst. Die Kinderinvaliditätsversicherung federt hierbei schwere Krankheitsfolgen z.B. bei Diabetes, Krebs, Epilepsie oder Hirnhautentzündung ab. Dieses Risiko wird von Seiten der Bezugspersonen schon wesentlich weniger wahrgenommen – nur für 27 Prozent ist es äußerst oder sehr wichtig. Weiterhin legen 22 Prozent großen Wert auf die Berufsunfähigkeitsversicherung für das Kind - für den Fall, dass es durch einen Unfall oder eine Krankheit keinen Beruf mehr ausüben kann.
 
Neben gesundheitlichen Risiken steht bei der Vorsorgung von Kindern auch die Sicherstellung von finanziellen Zielen im Fokus. Als gleich wichtig wird diese mittels eines Sparplans bzw. Fonds wie mittels einer Ausbildungsversicherung eingestuft (jeweils 26 Prozent). Bei der Ausbildungsversicherung handelt es sich um eine Lebensversicherung mit einem festen Auszahlungstermin (z.B. dem 18. Geburtstag), bei der die Beiträge angelegt werden und die Versicherung bei Tod oder Berufsunfähigkeit des Versorgers die Prämien übernimmt.
 
Angesichts der Diskussion über die sinkende gesetzliche Altersrente fällt auf, dass immerhin 17 Prozent der Bezugspersonen es für angebracht halten, bereits im Kindesalter die Grundlage für einen Vermögensaufbau auf Basis einer privaten Rentenversicherung zu schaffen. Die Schlusslichter bilden zum einen die Klassiker Heirats-/Aussteuerversicherung und zum anderen die Schulunfähigkeitsversicherung, ein Neuling unter den Versicherungsprodukten für Kinder.
 
„Zum einen ist es den Eltern oftmals nicht bekannt, wie die gesetzliche Absicherung beispiels-weise bei Unfallfolgen für Kinder geregelt ist und zum anderen bietet der Versicherungsmarkt vielfältige Absicherungsmöglichkeiten, die eine intensive Beschäftigung mit den Angeboten erfordern. Die Produkte der Versicherer unterscheiden sich häufig in Feinheiten: Beispielsweise bei der Invaliditätsversicherung existieren unterschiedliche Regelungen zur Einstufung des Invaliditätsgrads oder der einbezogenen Krankheiten. Meist haben die Eltern für den Invaliditätsfall die Wahl zwischen einer einmaligen Summe, einer lebenslangen Rente oder einer Kombination aus beidem. Hier ist eine gute Beratung durch den Versicherungsvermittler wertvoll und hilft bei der Entscheidung“, erläutert Manfred Kreileder, Finanzmarktexperte bei TNS Infratest.
 
„Eine klare Information vor allem der Eltern und Großeltern und mehr Transparenz bei den Produkten würde eine bedarfsgemäße Absicherung von Kindern durch Versicherungspolicen sicherlich unterstützen helfen“, rät Kreileder der Versicherungsbranche.
 
Grafiken zu „Versicherungsschutz für Kinder wichtig“

Hintergrundinformationen zur Studie
 
Die repräsentative Mehrbezieherstudie der TNS Infratest Finanzforschung wird kontinuierlich durchgeführt und basiert auf insgesamt 30.000 computergestützten persönlichen Interviews pro Jahr (2.500 CAPI-Interviews pro monatliche Erhebungswelle). Ziel ist die detaillierte Analyse des Finanzverhaltens der Deutschen in den Bereichen Banken, Versicherungen und Bausparkassen.
 
Für die repräsentative Untersuchung zum Thema „Versicherungsschutz von Kindern“ im Rahmen der Mehrbezieherstudie hat TNS Infratest insgesamt 1.161 deutsche Personen in der Bundesrepublik Deutschland befragt, die minderjährige Kinder, Enkel bzw. Patenkinder haben oder Bezugspersonen von Kindern in der näheren Familie oder im Freundeskreis sind und diesen Kindern regelmäßig etwas schenken. Die Auswahl der Zielpersonen erfolgt als repräsentative Zufallsauswahl auf Basis der ADM-Stichproben für face-to-face-Befragungen. Bei der Auswahl der Zielhaushalte kam das Standard-Random-Verfahren, bei der Auswahl der Zielpersonen der Schwedenschlüssel zur Anwendung. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine Verallgemeinerung der ermittelten Ergebnisse auf die Gesamtheit aller deutschsprachigen Personen mit minderjährigen Kindern, Enkeln bzw. Patenkindern oder Kindern in der näheren Familie bzw. im Freundeskreis (denen sie regelmäßig etwas schenken) bei einer Fehlermarge von plus / minus 1,8 bis 4,1 Prozentpunkten.
 
Über TNS Infratest
 
TNS Infratest ist Mitglied der Taylor Nelson Sofres-Gruppe (London) und gehört damit zu einer der führenden Marktforschungs- und Beratungsgesellschaften der Welt. Für die Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, Informationstechnik und Medien, Finanzdienstleistungen, Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie sowie der Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest seit mehr als 50 Jahren „Beratung durch Forschung“ und damit den Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

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