Presseinformation

 

04.11.2005  -  Berlin/London

TNS Polling & Social Media Alert

Europäer halten Abwanderung in Billiglohnländer für Hauptfolge der Globalisierung

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38 Prozent der Europäer sind der Meinung, dass die "Abwanderung der Untenehmen in Länder mit niedrigeren Lohnkosten" die Hauptfolge der Globalisierung ist - so das Ergebnis der von TNS Opinion & Social für die Europäische Kommission durchgeführten Eurobarometer-Umfrage. Das entspricht einem Anstieg um zwei Prozentpunkte seit der letzten Umfrage vom November 2004.

Die Eurobarometer-Studie, in deren Rahmen mehr als 30.000 Bürger in 25 Mitgliedstaaten der EU befragt wurden, deutet an, dass die zunehmende Vergabe von Aufträgen an ausländische Firmen durch multinationale Unternehmen die öffentliche Meinung in Europa wesentlich beeinflusst hat.

Weiterhin macht die Studie deutlich, dass ca. 18 Prozent der Befragten in der Globalisierung eine Ursache für den "stärkeren Wettbewerb für Unternehmen auf ihrem lokalen Markt" sehen. Demgegenüber empfinden 16 Prozent die Globalisierung "als Chance für Unternehmen in Hinblick auf neue Absatzmärkte" und nicht als Bedrohung, während sie für weitere 12 Prozent ein Chance für "ausländische Investitionen in ihrem eigenen Land" darstellt.

Die Forschungsergebnisse zeigen einen markanten Unterschied zwischen der Haltung zur Globalisierung bei den Bürgern in den neuen Mitgliedstaaten und den 15 älteren Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf. Die Abwanderung der Unternehmen in Länder, in denen die Arbeitskraft preiswerter ist, halten 40 Prozent der Bürger in den 15 alten EUMitgliedstaaten für eine Folge der Globalisierung. Unter den Befragten in den neuen Mitgliedstaaten fällt dieser Wert aber auf ganze 26 Prozent ab. Ähnlich empfindet ein höherer Prozentsatz der Bürger in den neuen Mitgliedstaaten (18 Prozent) ausländische Investitionen als ein positives Ergebnis der Globalisierung, verglichen mit nur 10 Prozent der älteren EULänder.



"Es besteht ein erheblicher Unterschied in der Wahrnehmung der Globalisierung durch die Bürger in den alten und neuen EU-Mitgliedstaaten. Die Studie zeigt, dass ein hoher Prozentsatz der Bewohner der älteren Mitgliedstaaten die Globalisierung als negativ empfinden und sie mit einem Verlust an Produktivität und Arbeitsplätzen auf den lokalen Märkten gleichsetzen“, so Marita Carballo, Global Head of TNS Polling & Social zu den Ergebnissen der Eurobarometer-Umfrage.

„Angesicht der wachsenden Zahl von Unternehmen, die entweder in preiswertere Märkte, wie nach Asien oder Mitteleuropa, abwandern oder Arbeit dorthin vergeben, wird diese Tendenz wahrscheinlich anhalten", so Carballo weiter.

Die Aufschlüsselung nach Ländern ergibt folgendes Bild:



Hinweis für Redakteure
Die Studie wurde zwischen dem 9. Mai und dem 14. Juni 2005 durchgeführt. In den 25 EU Staaten wurden insgesamt 30.348 Personen persönlich befragt.

Informationen zu TNS
Die Marktforschungsgruppe TNS ist das weltweit größte Unternehmen für kundenspezifische Marktforschung und ein führender Anbieter von Umfragen zu gesellschaftlichen und politischen Problemstellungen. Darüber hinaus gehört TNS zu den größten Anbietern von Verbraucher-Panelen, TV-Einschaltquotenmessungen und Medien-Intelligenz-Daten.

TNS beschäftigt mehr als 13.000 Angestellte und hat ein globales Netzwerk eingerichtet, das 70 Länder erfasst. Das Unternehmen stellt lokalen und multinationalen Unternehmen und Einrichtungen Marktforschungsdaten und Marktmessungen zur Verfügung, vermittelt Einblicke und führt Analysen durch.

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Informationen zum TNS Polling & Social Media Alert
Als ein führendes Meinungsforschungsunternehmen stellt TNS mit dem TNS Polling & Social Media Alert Umfrageergebnisse zu aktuellen politischen und sozialen Fragen zur Verfügung. Der TNS Polling & Social Media Alert wird wöchentlich an die Medien versandt.

Haftungsausschluss
Die Ergebnisse beruhen auf einer von TNS Opinion & Social in der Zeit vom 9. Mai bis 14. Juni 2005 durchgeführten Umfrage. Alle in der oben stehenden Pressemitteilung erwähnten Daten basieren auf den Meinungen der befragten Personen. TNS steht nur für die Daten, die veröffentlicht wurden, und in dem Kontext, in dem wir sie präsentiert haben, sowie für unsere eigene Interpretation dieser Ergebnisse ein. Für anders lautende Interpretationen übernehmen wir keine Verantwortung
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Kontakt und weitere Informationen:

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TNS Infratest
t  +49 (0)30 53322-113
e  richard.hilmer@tns-infratest.com

Marita Carballo
Global Head of TNS Polling & Social
t  +44 (0) 7739 856 902
e  marita.carballo@tns-global.com
 
 

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