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15.07.2015  -  Berlin

DsiN-Index: Smartphone-Sicherheit in Gefahr - Tipps für einen entspannten Urlaub mit dem Mobiltelefon

Auffallende Sorglosigkeit bei mobiler Sicherheit / Nur 60 Prozent nutzen Schutzvorkehrungen wie Sperrfunktion des Handys / DsiN-Tipps für einen sicheren Urlaub mit dem Smartphone

Deutsche lieben es im Urlaub sicher zu sein: Fast achtzig Prozent schließen zum Beispiel eine Reiserücktrittsversicherung ab. Ganz anders bei der Smartphone-Sicherheit: Hier herrscht eine eklatante Sorglosigkeit, wie der aktuelle DsiN-Sicherheitsindex 2015 zeigt:

Groß ist laut Studie vor allem die Wissens-Verhaltens-Lücke: Während über 90 Prozent der Nutzer zwar die wichtigsten Schutzmaßnahmen für ihr Smartphone kennen, verzichten regelmäßig mehr als 20 Prozent auf deren Anwendung.

Immerhin 20 Prozent der Nutzer schützen ihr Smartphone nicht durch eine PIN. Auf eine Deaktivierung von Bluetooth und WLAN zum Schutz gegen unbekannte WLAN-Netze verzichten 30 Prozent und die Fernsperre oder Ortungsfunktion bei verlorenen Mobiltelefonen lassen 40 Prozent der Smartphone-Besitzer ungenutzt.

„Leider beobachten wir bei Smartphones eine enorme Sorglosigkeit“, stellt DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger fest. „Während vor dem Urlaub jeder die Haustür abschließt, bleiben bei Mobiltelefonen Tür und Tor oft weit geöffnet. Jedoch könnten eine wirksame Kostenkontrolle im Ausland sowie die Sperr- oder Ortungsfunktion im Verlustfall Schäden deutlich vermeiden.“

DsiN-Checkliste: Sicherer Urlaub mit dem Mobiltelefon

Gerade in der Urlaubszeit empfiehlt es sich, Sicherheitsvorkehrungen für das Smartphone zu treffen, um unangenehme Überraschungen auf Reisen zu vermeiden. Für sichere und schöne Ferien mit dem Smartphone gibt DsiN einige Tipps.

Vor der Abreise:

Am Urlaubsort:

Bei Verlust:

Die Tipps sind als Urlaubs-Postkarte auf der DsiN-Homepage zum Download verfügbar  unter https://www.sicher-im-netz.de/downloads/endlich-urlaub

DsiN-Sicherheitsindex 2015

Der DsiN-Sicherheitsindex wurde im Rahmen einer repräsentativen Umfrage unter 2010 Internetnutzern durch TNS Infratest im Auftrag von Deutschland sicher im Netz erstellt. Er wird jährlich erhoben, um die digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus Anknüpfungspunkte für eine effektive und wirksame Aufklärungsarbeit liefern.

Die Ergebnisse: Trotz leicht verbesserter digitaler Sicherheitslage steigt die allgemeine Verunsicherung deutscher Onliner. Knapp 60 Prozent bedürfen zusätzlicher Unterstützung. Die Kenntnisse bei Schutzmaßnahmen stagnieren und auch die Bereitschaft, vorhandenes Sicherheitswissen anzuwenden.

Gravierend ist das enorme Sicherheitsgefälle zwischen einzelnen Verbrauchergruppen in Deutschland: Insgesamt vier Nutzertypen differenziert der Index, die sich nach Sicherheitswissen und Verhalten im Netz unterscheiden.

Download https://www.sicher-im-netz.de/downloads/dsin-sicherheitsindex-2015

Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

DsiN wurde im 1. Nationalen IT-Gipfel ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. 2007 übernahm das Bundesministerium des Innern die Schirmherrschaft für DsiN. www.sicher-im-netz.de

Pressekontakt

Deutschland sicher im Netz e.V.
Sabrina Wagner
Tel. 030 27576-320
s.wagner@sicher-im-netz.de
www.sicher-im-netz.de

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