Presseinformation

 

24.09.2014  -  Berlin

Studie eGovernment MONITOR 2014: Nutzung und Akzeptanz von digitaler Verwaltung im internationalen Vergleich

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Pressekonferenz eGovernment MONITOR 2014 - 24.09.2014
Vlnr: Prof. Dr. Helmut Krcmar (Scientific Director Institute for Public Information Management - ipima), Cornelia Rogall-Grothe (Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik), Dr. Alfred Zapp (Vizepräsident der Initiative D21)

Die Initiative D21 e.V. und ipima präsentieren die Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2014. Die Untersuchung liefert seit 2010 jährlich ein umfassendes Bild über die E-Government Situation in Deutschland und vergleicht diese international, mit Österreich, der Schweiz und Schweden. Dazu gehört neben Nutzung, Zufriedenheit, Treibern und Barrieren auch die Evaluierung verschiedener Ansätze.

Vor genau einer Woche hat das Bundeskabinett das Programm "Digitale Verwaltung 2020"  beschlossen. Die internen Prozesse der Verwaltung sollen durchgängig digitalisiert, vernetzt und medienbruchfrei gestaltet werden. Der eGovernment MONITOR gibt die Nutzerperspektive auf digitale Verwaltungsangebote wieder.

49% der Deutschen hätten gerne ein umfangreicheres Online-Angebot. Die Studie zeigt aber auch, dass die vorhandenen Online-Angebote zu wenig bekannt sind. 76 % der Deutschen geben an, dass sie Online-Angebote nicht intensiver nutzen, weil ihnen die digitalen Angebote unbekannt sind. In den Vergleichsländern Österreich, der Schweiz und Schweden ist die Zufriedenheit mit E-Government Angeboten deutlich höher.

Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, bemerkt zum eGovernment MONITOR 2014:  „Die Sorge um die Sicherheit der eigenen Daten, als auch die kürzlich bekannt gewordenen Fälle von Identitätsdiebstahl, haben auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Sicherheit der E-Government-Angebote der deutschen Verwaltung erschüttert. Es ist eine gemeinsame Aufgabe aller Verantwortlichen, egal ob im Bund, in den Ländern oder in den Kommunen, das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen. Mit der Leitlinie für die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung hat der IT-Planungsrat bereits im vergangenen Jahr hierfür eine wichtige Grundlage gelegt. Darauf müssen wir in den kommenden Jahren konsequent und flächendeckend aufbauen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen“.

Dr. Alfred Zapp, Vizepräsident der Initiative D21 ergänzt: „Für Wirtschaftsunternehmen und die Bürger ist die deutsche Verwaltung ein Standortfaktor. Der eGovernment MONITOR zeigt in diesem Jahr deutlich: Es sind nicht die viel zitierten 1,5 Behördenkontakte, sondern durchschnittlich fünf Behördenkontakte, die ein Bürger pro Jahr hat. Darunter sind bereits 2,4 Online-Kontakte. Eine moderne Verwaltung muss daher zwingend zur digitalen Lebenswelt der Bürger passen. Wir sind überzeugt, dass Verwaltung zur Bremse im System wird, wenn sie sich nicht den Lebens- und Wirkungsrealitäten der Bürgerinnen und Bürgern anpasst“.

Prof. Dr. Helmut Krcmar vom institute for public information management (ipima) an der TU Müchen erklärt, wie digitale Verwaltungsangebote gestaltet werden sollten: „Der Nutzen bzw. die Anwendungsmöglichkeiten von Infrastrukturkomponenten wie der neue Personalausweis (nPA) sollten möglichst vielfältig sein. Auf diese Weise können Anschaffungskosten gerechtfertigt werden und Routine und Sicherheit in der Anwendung von Technik entstehen“. Dr. Petra Wolf, ipima,  ergänzt: „Der Mehrwert von E-Government-Anwendungen zeigt sich für unterschiedliche Zielgruppen in unterschiedlicher Weise. Behörden sollte daher die Zusammensetzung der Einwohner und Unternehmenslandschaft als Ausgangspunkt für die Auswahl der Online-Angebote nehmen und so den lokal spezifischen Bedarf adressieren“.

 

Pressekontakt
Catarina Specht
Initiative D21 e.V.
T. +49 30 526 87 22-55
M. +49 174 9703581
catarina.specht@initiatived21.de
www.initiatived21.de
Twitter:@initiatived21

 

Projektleitung eGovernment MONITOR 2014:
Dr. Malthe Wolf
TNS Infratest
t +49 89 5600 1133
e malthe.wolf[at]tns-infratest.com

Linda Paul
TNS Infratest
t +49 89 5600 1681
e linda.paul[at]tns-infratest.com

 

Weitere Informationen:
www.egovernment-monitor.de
Die Studie steht Ihnen als pdf zum Download bereit
Grafiken zur Studie finden Sie hier:  https://www.flickr.com/photos/initiatived21/sets/

Twitter:@initiatived21

 

Der eGovernment MONITOR 2014
Der eGovernment MONITOR 2014 ist eine Studie der Initiative D21 e.V. und ipima – Institute for Public Information Management, durchgeführt von TNS Infratest. Die diesjährige Studie haben die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, der IT-Planungsrat, das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH (RZRS), das Bundeskanzleramt Österreich, die IDG Business Media GmbH, CSC, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, fortiss – An-Institut Technische Universität München, die Technische Universität München – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und die TNS Deutschland GmbH ermöglicht.

Die Initiative D21
Die Initiative D21 – ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin – ist Deutschlands größte Partnerschaft von Wirtschaft und Politik für die digitale Gesellschaft. Rund 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen sowie politische Partner von Bund und Ländern bringen gemeinsam in diesem Netzwerk praxisnahe Non-Profit-Projekte voran. Alle Maßnahmen der Initiative D21 haben einen engen Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien, einer entscheidenden Basis für die Zukunft Deutschlands. www.initiatived21.de

ipima - Institute for Public Information Management
Das Institute for Public Information Management ist ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an der Technischen Universität München am fortiss gemeinsam anwendungsnahe Forschung betreiben. Ipima verbindet theoriegetriebene Grundlagenarbeit mit empirischer Feldforschung. Weitere Informationen unter www.ipima.de.

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