Presseinformation

 

25.01.2005  -  München

Fitness-Studios und Wellness-Einrichtungen: Attraktive Partner für Krankenversicherungen

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Während die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) gerade erst die Fitness-Studios für sich entdecken, um ein gesundheitsbewusstes Verhalten ihrer Versicherten zu fördern, haben sie verschiedene private Krankenversicherungen (PKV) schon seit längerem im Fokus. So gibt es beispielsweise Tarife, die PKV-Kunden bei guter körperlicher Fitness und regelmäßigen Besuchen eines Fitness-Studios deutliche Rabatte einräumen. Allerdings sind derartige Angebote in Deutschland noch weit von einem Durchbruch entfernt. In Südafrika hingegen setzen Krankenversicherungen ähnliches bereits bei rund einer Million Versicherten erfolgreich ein.

Eine soeben veröffentlichte Untersuchung des Forschungs- und Beratungsunternehmens TNS Infratest (München) hat das künftige Potential von Kooperationen zwischen Krankenversicherungen und Fitness-Studios oder Wellness-Einrichtungen unter die Lupe genommen. Für diese aktuelle Untersuchung im Rahmen einer repräsentativen, kontinuierlich erhobenen Mehrbezieherstudie hat TNS Infratest in diesem Herbst mehr als 2.500 Personen befragt.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, daß die Krankenversicherungen und Krankenkassen mit ihren Überlegungen durchaus die Kundenwünsche treffen. So sehen mehr als 57 Prozent der Deutschen in Fitness- oder Sport-Studios und rund 54 Prozent in Wellness-Einrichtungen geeignete Kooperationspartner für Krankenversicherungen. Dabei halten vor allem die 14- bis 49-Jährigen eine Zusammenarbeit mit Fitness-Studios für sinnvoll. Für jeweils mehr als 40 Prozent der privat bzw. gesetzlich Krankenversicherten sind Fitness-Studios interessant, wobei jeder Fünfte von ihnen zumindest gelegentlich ein Fitness-Studio besucht (PKV-Kunden 21 Prozent, freiwillige GKV-Mitglieder 24 Prozent). Wellness-Einrichtungen interessieren mit 35 Prozent mehr freiwillige Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen als privat Versicherte mit 27 Prozent. Genutzt werden solche Einrichtungen momentan von 9 Prozent der freiwilligen GKV-Mitglieder sowie privat Krankenversicherten.

Die Studie verdeutlicht, daß die Krankenversicherten bei solchen Kooperationen mit handfesten Vorteilen rechnen: Von einer Zusammenarbeit zwischen Krankenversicherungen und Fitness- bzw. Sport-Studios versprechen sich 46 Prozent der privat Versicherten vor allem einen günstigeren Mitgliedsbeitrag, gefolgt von einer individuellen Betreuung wie z.B. einem persönlichen Trainingsplan (36 Prozent) und einer professionellen fachlichen Betreuung (33 Prozent).

Auch bei den freiwillig gesetzlich Versicherten erwartet fast die Hälfte von dieser Kooperation gleichermaßen einen günstigeren Mitgliedsbeitrag sowie eine hohe Qualität in der fachlichen Betreuung. Etwas geringer fällt die Erwartung (39 Prozent) an eine durch die Kooperation bewirkte individuellere Betreuung aus.

Von der Kooperation zwischen Krankenversicherungen und Wellness-Einrichtungen versprechen sich 28 Prozent günstigere Angebote oder Rabatte von der Wellness-Einrichtung. Mehr als die Hälfte der freiwilligen GKV-Mitglieder (54 Prozent) und privat Krankenversicherten (51 Prozent) geht bei der privaten Krankenversicherung von einem Beitragsnachlass aus, wenn sie regelmäßig das jeweilige Fitness-Studio besuchen.

„Hier gibt es interessante Kooperationsmöglichkeiten für Krankenversicherungen, die für ihre Kunden und potentiellen Kunden attraktiv sind und damit zur Kundengewinnung und Kundenbindung beitragen können“, sagt Manfred Kreileder, Finanzmarktexperte bei TNS Infratest. So wundert es kaum, wenn das erfolgreiche Modell in Südafrika demnächst in England übertragen wird und einen Trend auch in Deutschland auslösen kann: Daß nämlich private Krankenversicherungen anfangen Kunden zu belohnen, die in Fitness-Studios oder Wellness-Einrichtungen konsequent etwas für ihre körperliche Fitness und damit für ihre Gesundheit tun.

Hintergrundinformationen
Die repräsentative Mehrbezieherstudie der TNS Infratest Finanzforschung wird kontinuierlich durchgeführt und basiert auf insgesamt 30.000 computergestützten persönlichen Interviews pro Jahr (2.500 CAPI-Interviews pro monatliche Erhebungswelle). Ziel ist die detaillierte Analyse des Finanzverhaltens der Deutschen in den Bereichen Banken, Versicherungen und Bausparkassen. Die Studie ist als Gemeinschaftsstudie angelegt und bietet Interessenten somit die Möglichkeit, über die Inhalte mitzubestimmen. Ein weiterer Vorteil ist der Informationsaustausch mit anderen Beziehern im Rahmen regelmäßig stattfindender Beziehertreffen.

Für die repräsentative Untersuchung zum Thema „Fitness, Wellness, Beauty“ im Rahmen der Mehrbezieherstudie hat TNS Infratest im Zeitraum zwischen dem 17. September und 18. Oktober 2004 insgesamt 2.521 deutsche Personen ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt. Die Auswahl der Zielpersonen erfolgt als repräsentative Zufallsauswahl auf Basis der ADM-Stichproben für face-to-face-Befragungen. Bei der Auswahl der Zielhaushalte kam das Standard-Random-Verfahren, bei der Auswahl der Zielpersonen der Schwedenschlüssel zur Anwendung. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine Verallgemeinerung der ermittelten Ergebnisse auf die Gesamtheit aller deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren bei einer Fehlermarge von plus / minus 1,2 bis 2,8 Prozentpunkten.

Über TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der Taylor Nelson Sofres-Gruppe (London) und gehört damit zu einer der führenden Marktforschungs- und Beratungsgesellschaften der Welt. Für die Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, Informationstechnik und Medien, Finanzdienstleistungen, Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie sowie der Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest seit mehr als 50 Jahren „Beratung durch Forschung“ und damit den Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

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Kontakt und weitere Informationen:

TNS Infratest Finanzforschung
Landsberger Straße 338
80687 München

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